Europas Staatsgewalten gegen Migration

Veranstaltung zu neuen Formen von Grenzüberwachung und Migrationskontrolle in der Europäischen Union

CILIP_109-200pxÜber Jahrzehnte hinweg haben die EU und ihre Mitgliedstaaten die Abwehr gegen Geflüchtete und MigrantInnen perfektioniert. Wir haben dies in unserer Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/ CILIP stets aus polizeikritischer Perspektive analysiert. Unser aktuelles Heft 109 „Europas Staatsgewalten gegen Migration“ trägt die neuen Maßnahmen zusammen: Militarisierung der Migrationskontrolle, zunehmende Repression gegen jede Art von Fluchthilfe, Ausbau von Datenbanken, unaufhaltsamer Aufstieg der Grenzagentur FRONTEX unter Einsatz neuer Technologien wie Drohnen und Satellitenüberwachung.

Montag 4. April 2016, 20.00 Uhr, Café Morgenrot, Kastanienallee 85, Berlin-Prenzlauer Berg

In der Veranstaltung gibt der CILIP-Redakteur Heiner Busch einen Überblick über die Krise des europäischen Migrationsmanagements sowie Taktiken zur Herstellung des „Europäischen Normalzustands“. Eingeladen ist auch Tresor, der sich nach jahrelanger Flucht in verschiedenen Netzwerken von MigrantInnen und Geflüchteten (Voix des Migrants, CISPM) organisiert. Tresor erklärt die Strategie vorverlagerter Grenzen und die Bedeutung der spanischen Enklave Ceuta im Krieg gegen MigrantInnen.

Veranstaltet vom Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e.V.

Die Veranstaltung (ohne folgende Diskussion) als Audiomitschnitt: